Wie das Qualifikationsverfahren aufgebaut ist, wie die Note zustande kommt und wie du die letzten Monate sinnvoll nutzt. Alles nach den offiziellen Unterlagen (Bildungsverordnung und Ausführungsbestimmungen).
Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung: praktische Arbeit als VPA, Berufskenntnisse (schriftlich und mündlich), Allgemeinbildung und Erfahrungsnote. Schwerpunkte: Feuerverzinken, Galvanisieren, Anodisieren.. Diese Qualifikationsbereiche zählen für deine Gesamtnote:
| Bereich | Form | Dauer | Gewicht |
|---|---|---|---|
| Praktische Arbeit | VPA | 6 Stunden | 50 % |
| Berufskenntnisse | schriftlich und mündlich | 2 Stunden (1.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich) | 15 % |
| Allgemeinbildung | schriftlich und mündlich | – | 20 % |
| Erfahrungsnote (Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts, auf eine ganze oder halbe Note gerundet (keine üK-Note)) | – | während der Lehre | 15 % |
| Pos. | Aufgabe / Fach | Form | Zeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Position 1: Technologie (1.1 Vorbereitungsarbeiten, 1.2 Vorbehandlung/Veredelung, 1.3 Nachbehandlung) | praktisch | – | zählt vierfach |
| 2 | Position 2: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Umweltschutz (Einhalten der Vorschriften während den Arbeitsprozessen) | praktisch | – | zählt einfach |
| 3 | Position 3: Qualitätssicherung und -kontrolle (3.1 Einhaltung der Qualitätsanforderung, 3.2 Protokollierung) | praktisch | – | zählt einfach |
| Pos. | Aufgabe / Fach | Form | Zeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Position 1: Basiskenntnisse in Physik und Chemie, Technologien, Fachrechnen | schriftlich | 1.5 Stunden (gemäss Wegleitung je 30 Minuten Technologie, Fachrechnen, Chemie und Physik) | zählt doppelt |
| 2 | Position 2: Fachgespräch über Technologie auf Basis der Lerndokumentation und der Leistungsziele des Bildungsplans | mündlich | 0.5 Stunden | zählt einfach |
Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Bei der mündlichen Prüfung ist die Lerndokumentation vorzulegen.
Welche Brandklasse gilt für brennbare Flüssigkeiten wie Lösemittel?
A – Brandklasse B. Brandklasse B umfasst brennbare Flüssigkeiten und flüssig werdende Stoffe.
Aluminium ist ein wichtiges Metall in der Oberflächentechnik. Welche Aussage trifft auf Aluminium zu?
A – Es ist reaktiv, bildet aber eine schützende Oxidschicht. Aluminium reagiert schnell mit Sauerstoff und bildet dabei eine dünne, schützende Oxidschicht.
Welches Hilfsmittel eignet sich, um feinen Schleifstaub kurz vor dem Lackieren aufzunehmen?
A – Ein Staubbindetuch. Das leicht klebrige Staubbindetuch nimmt feinen Staub auf, ohne Rückstände zu hinterlassen.
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Zum QV-Paket →Die Prüfung umfasst: Praktische Arbeit 6 Stunden, Berufskenntnisse 2 Stunden (1.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich). Die genauen Daten erhältst du von deinem Kanton.
Praktische Arbeit 50 %, Berufskenntnisse 15 %, Allgemeinbildung 20 %, Erfahrungsnote 15 %.
Qualifikationsbereich praktische Arbeit mit Note 4 oder höher Gesamtnote 4 oder höher
Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Bei der mündlichen Prüfung ist die Lerndokumentation vorzulegen.
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Quellen: Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Oberflächenpraktikerin/Oberflächenpraktiker EBA, Stand 1.1.2026 (fedlex) · SBFI-Berufsverzeichnis BECC – Oberflächenpraktikerin EBA / Oberflächenpraktiker EBA · SSO – Oberflächenpraktiker/in EBA (Bildungsplan, Wegleitung QV, Beilage 9.1) · berufsberatung.ch – Oberflächenpraktiker/in EBA. Massgebend sind immer die offiziellen Unterlagen deiner Prüfungskommission.
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