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QV Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ – so bereitest du dich vor.

Wie das Qualifikationsverfahren aufgebaut ist, wie die Note zustande kommt und wie du die letzten Monate sinnvoll nutzt. Alles nach den offiziellen Unterlagen (Bildungsverordnung und Ausführungsbestimmungen).

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18 StundenPraktische Arbeit
3 Stunden (2.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich)Berufskenntnisse, schriftlich und mündlich
40 %Gewicht: Praktische Arbeit
4.0Mindestnote gemäss Bestehensregeln
Wichtig: Jede Position bzw. Unterposition wird mit einer ganzen oder halben Note bewertet; die Bereichsnoten praktische Arbeit und Berufskenntnisse werden auf eine Dezimalstelle gerundet. Gemäss Wegleitung: praktische Prüfung im Kompetenzzentrum La Chaux-de-Fonds, schriftliche Berufskenntnisse an der Berufsfachschule in Zürich; misslingt ein Werkstück, kann nach Rücksprache ein zweites bearbeitet werden (Mittelwert beider, kein Zeitzuschlag). Ohne Erfahrungsnote (Vorbildung ausserhalb der geregelten Grundbildung): praktische Arbeit 50 %, Berufskenntnisse 30 %, Allgemeinbildung 20 %. Zuständige OdA: Schweizer Stiftung für Oberflächentechnik (SSO). Keine laufende Reform mit Wirkung auf das QV 2027 gefunden.

So setzt sich die Gesamtnote zusammen

Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung: praktische Arbeit als VPA, Berufskenntnisse (schriftlich und mündlich), Allgemeinbildung und Erfahrungsnote. Ausbildung im Bereich Galvanisieren.. Diese Qualifikationsbereiche zählen für deine Gesamtnote:

BereichFormDauerGewicht
Praktische ArbeitVPA18 Stunden40 %
Berufskenntnisseschriftlich und mündlich3 Stunden (2.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich)20 %
Allgemeinbildungschriftlich und mündlich–20 %
Erfahrungsnote (Mittel aus der Note für den berufskundlichen Unterricht (Mittel aller Semesterzeugnisnoten, auf ganze oder halbe Note gerundet) und der Note für die überbetrieblichen Kurse (Mittel der benoteten Kompetenznachweise, auf ganze oder halbe Note gerundet); auf eine Dezimalstelle gerundet)–während der Lehre20 %

Bestanden hast du, wenn …

Was wird geprüft?

Praktische Arbeit (VPA): die Positionen

Pos.Aufgabe / FachFormZeitGewicht
1Position 1: Technologie (Unterpositionen 1.1 Vorbereitungsarbeiten einfach, 1.2 Mechanische Vorbehandlung einfach, 1.3 Chemische-elektrochemische Vorbehandlung einfach, 1.4 Hauptbehandlung doppelt, 1.5 Nachbehandlung einfach)praktisch–zählt vierfach
2Position 2: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (Einhalten der Sicherheitsvorschriften)praktisch–zählt einfach
3Position 3: Qualitätssicherung und -kontrolle (3.1 Einhaltung der Qualitätsanforderung doppelt, 3.2 Protokollierung einfach)praktisch–zählt einfach

Berufskenntnisse: die Positionen

Pos.Aufgabe / FachFormZeitGewicht
1Position 1: Grundlagen in Physik und Chemie, Technologie, Fachrechnen, Werkstoffkundeschriftlich2.5 Stundenzählt doppelt
2Position 2: Fachgespräch über Technologie auf Basis der Lerndokumentation und der Leistungsziele des Bildungsplansmündlich0.5 Stundenzählt einfach

Hilfsmittel und Unterlagen

Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Für das mündliche Fachgespräch ist die Lerndokumentation (ausgedruckt) mitzubringen.

So hilft dir LernStrom: Mit Repetitionsfragen zu allen Fächern der Berufskenntnisse bereitest du dich gezielt auf den schriftlichen und mündlichen Teil vor – mit Karteikarten, Duellen und deinem Dossier. Die praktische Arbeit übst du im Betrieb.

Lernplan für die letzten 3 Monate

3 Monate vorher: ÜberblickAlle Fächer einmal durchgehen und markieren, wo du unsicher bist.
2 Monate vorher: Lücken schliessenTäglich 20 bis 30 Minuten Repetitionsfragen, Schwerpunkt auf den Fächern mit dem grössten Gewicht. Falsche Fragen kommen automatisch wieder.
1 Monat vorher: Prüfung simulierenGemischte Fragen unter Zeitdruck, mündliche Fragen laut beantworten.
Letzte Woche: Ruhe bewahrenNur noch repetieren, nichts Neues anfangen, Unterlagen ordnen.

Kostprobe: 3 Fragen wie im QV

Was versteht man beim Beschichtungsstoff unter dem Festkörper?

  1. Den Anteil an Pigmenten, die sich im Gebinde als Bodensatz abgesetzt haben
  2. Den Anteil an Härter, der dem Stammlack vor der Verarbeitung zugegeben wird
  3. Den Anteil, der beim Trocknen als Lösemittel in die Luft verdunstet
  4. Den Anteil, der nach dem Trocknen als Film auf dem Werkstück zurückbleibt
Lösung anzeigen

D – Den Anteil, der nach dem Trocknen als Film auf dem Werkstück zurückbleibt. Der Festkörper ist der nichtflüchtige Anteil, der nach dem Trocknen den Lackfilm bildet.

Wozu dient der Zyklon in einer Pulverbeschichtungsanlage?

  1. Er erwärmt die Kabinenluft, damit das Pulver trocken und gut rieselfähig bleibt.
  2. Er lädt das Pulver elektrisch auf, bevor es über den Schlauch zur Pistole gelangt.
  3. Er trennt das Overspray-Pulver von der Luft, damit es wiederverwendet werden kann.
  4. Er mischt Farbpigmente in das Pulver, um neue Farbtöne direkt einzustellen.
Lösung anzeigen

C – Er trennt das Overspray-Pulver von der Luft, damit es wiederverwendet werden kann.. Der Zyklon scheidet das überschüssige Pulver per Fliehkraft aus der Abluft ab, damit es zurückgewonnen wird.

Welche Massnahme ist nach dem STOP-Prinzip eine Substitution beim Lackieren?

  1. Ein lösemittelhaltiger Lack wird durch einen Wasserlack oder Pulverlack ersetzt.
  2. Die Spritzkabine erhält eine stärkere und besser verteilte Absaugung.
  3. Die Arbeitszeit in der Spritzkabine wird pro Person zeitlich begrenzt.
  4. Der Lackierer trägt eine Atemschutzmaske mit einem Kombinationsfilter.
Lösung anzeigen

A – Ein lösemittelhaltiger Lack wird durch einen Wasserlack oder Pulverlack ersetzt.. Substitution heisst, einen gefährlichen Stoff durch einen weniger gefährlichen zu ersetzen.

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QV Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ
45 CHF

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Häufige Fragen

Wie lange dauert das QV Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ?

Die Prüfung umfasst: Praktische Arbeit 18 Stunden, Berufskenntnisse 3 Stunden (2.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich). Die genauen Daten erhältst du von deinem Kanton.

Wie wird die Gesamtnote berechnet?

Praktische Arbeit 40 %, Berufskenntnisse 20 %, Allgemeinbildung 20 %, Erfahrungsnote 20 %.

Wann habe ich das QV bestanden?

Qualifikationsbereich praktische Arbeit mit Note 4 oder höher Gesamtnote 4 oder höher

Welche Hilfsmittel sind erlaubt?

Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Für das mündliche Fachgespräch ist die Lerndokumentation (ausgedruckt) mitzubringen.

Wie hilft mir LernStrom beim QV Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ?

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Quellen: Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Oberflächenbeschichterin/Oberflächenbeschichter EFZ, Stand 1.1.2026 (fedlex) · SBFI-Berufsverzeichnis BECC – Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ · SSO – Oberflächenbeschichter/in EFZ (Bildungsplan Stand 1.1.2021, Wegleitung QV, Beilage 9.1) · berufsberatung.ch – Oberflächenbeschichter/in EFZ. Massgebend sind immer die offiziellen Unterlagen deiner Prüfungskommission.

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