Wie das Qualifikationsverfahren aufgebaut ist, wie die Note zustande kommt und wie du die letzten Monate sinnvoll nutzt. Alles nach den offiziellen Unterlagen (Bildungsverordnung und Ausführungsbestimmungen).
Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung: praktische Arbeit als VPA, Berufskenntnisse (schriftlich und mündlich), Allgemeinbildung und Erfahrungsnote. Ausbildung im Bereich Galvanisieren.. Diese Qualifikationsbereiche zählen für deine Gesamtnote:
| Bereich | Form | Dauer | Gewicht |
|---|---|---|---|
| Praktische Arbeit | VPA | 18 Stunden | 40 % |
| Berufskenntnisse | schriftlich und mündlich | 3 Stunden (2.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich) | 20 % |
| Allgemeinbildung | schriftlich und mündlich | – | 20 % |
| Erfahrungsnote (Mittel aus der Note für den berufskundlichen Unterricht (Mittel aller Semesterzeugnisnoten, auf ganze oder halbe Note gerundet) und der Note für die überbetrieblichen Kurse (Mittel der benoteten Kompetenznachweise, auf ganze oder halbe Note gerundet); auf eine Dezimalstelle gerundet) | – | während der Lehre | 20 % |
| Pos. | Aufgabe / Fach | Form | Zeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Position 1: Technologie (Unterpositionen 1.1 Vorbereitungsarbeiten einfach, 1.2 Mechanische Vorbehandlung einfach, 1.3 Chemische-elektrochemische Vorbehandlung einfach, 1.4 Hauptbehandlung doppelt, 1.5 Nachbehandlung einfach) | praktisch | – | zählt vierfach |
| 2 | Position 2: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (Einhalten der Sicherheitsvorschriften) | praktisch | – | zählt einfach |
| 3 | Position 3: Qualitätssicherung und -kontrolle (3.1 Einhaltung der Qualitätsanforderung doppelt, 3.2 Protokollierung einfach) | praktisch | – | zählt einfach |
| Pos. | Aufgabe / Fach | Form | Zeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Position 1: Grundlagen in Physik und Chemie, Technologie, Fachrechnen, Werkstoffkunde | schriftlich | 2.5 Stunden | zählt doppelt |
| 2 | Position 2: Fachgespräch über Technologie auf Basis der Lerndokumentation und der Leistungsziele des Bildungsplans | mündlich | 0.5 Stunden | zählt einfach |
Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Für das mündliche Fachgespräch ist die Lerndokumentation (ausgedruckt) mitzubringen.
Was versteht man beim Beschichtungsstoff unter dem Festkörper?
D – Den Anteil, der nach dem Trocknen als Film auf dem Werkstück zurückbleibt. Der Festkörper ist der nichtflüchtige Anteil, der nach dem Trocknen den Lackfilm bildet.
Wozu dient der Zyklon in einer Pulverbeschichtungsanlage?
C – Er trennt das Overspray-Pulver von der Luft, damit es wiederverwendet werden kann.. Der Zyklon scheidet das überschüssige Pulver per Fliehkraft aus der Abluft ab, damit es zurückgewonnen wird.
Welche Massnahme ist nach dem STOP-Prinzip eine Substitution beim Lackieren?
A – Ein lösemittelhaltiger Lack wird durch einen Wasserlack oder Pulverlack ersetzt.. Substitution heisst, einen gefährlichen Stoff durch einen weniger gefährlichen zu ersetzen.
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Zum QV-Paket →Die Prüfung umfasst: Praktische Arbeit 18 Stunden, Berufskenntnisse 3 Stunden (2.5 Stunden schriftlich, 0.5 Stunden mündlich). Die genauen Daten erhältst du von deinem Kanton.
Praktische Arbeit 40 %, Berufskenntnisse 20 %, Allgemeinbildung 20 %, Erfahrungsnote 20 %.
Qualifikationsbereich praktische Arbeit mit Note 4 oder höher Gesamtnote 4 oder höher
Praktische Arbeit: Lerndokumentation und Unterlagen der überbetrieblichen Kurse (BiVo/Bildungsplan). Weitere zulässige Hilfsmittel werden gesamtschweizerisch festgelegt und mit dem Prüfungsaufgebot bekanntgegeben. Für das mündliche Fachgespräch ist die Lerndokumentation (ausgedruckt) mitzubringen.
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Quellen: Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Oberflächenbeschichterin/Oberflächenbeschichter EFZ, Stand 1.1.2026 (fedlex) · SBFI-Berufsverzeichnis BECC – Oberflächenbeschichterin EFZ / Oberflächenbeschichter EFZ · SSO – Oberflächenbeschichter/in EFZ (Bildungsplan Stand 1.1.2021, Wegleitung QV, Beilage 9.1) · berufsberatung.ch – Oberflächenbeschichter/in EFZ. Massgebend sind immer die offiziellen Unterlagen deiner Prüfungskommission.
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